Die Physiotherapie, früher auch Krankengymnastik genannt, gliedert sich in Prävention und Rehabilitation. Es werden aktive und passive Techniken angewandt um die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers wieder herzustellen. Im Vordergrund steht hierbei immer die Verbesserung der Lebensqualität.

 

Bei der manuellen Therapie wird die Gelenkmechanik, die Nervengleitfähigkeit sowie die Muskelfunktion untersucht und behandelt. Die Funktion des Bewegungsapparates wird hier durch verbessert oder wiederhergestellt. Dies geschieht über gezielte Hand- und Mobilisationstechniken. Zu diesem Behandlungskonzept zählen auch die muskelaufbauenden und stabilisierenden Techniken, welche durch aktive Übungsanleitungen durchgeführt werden.




Die gerätegestützte Krankengymnastik zählt zu den aktiven Behandlungsformen. Es werden funktionelle Übungen am medizinischen Trainingsgerät durchgeführt, was zu einer Leistungssteigerung der muskulären Aktivität sowie der Ausdauer im Herzkreislaufsystem führt. Die Voraussetzung ist ein ausführlicher Befund sowie ein individuell abgestimmter Trainingsplan. Die Therapie findet sich im präventiven und rehabilitativen Bereich wieder.

Sie können sowohl mit als auch ohne Rezept zu uns kommen.

Nach einer eingehenden Befundung bzw. einer Basisanalyse wird der Trainingsplan speziell auf sie abgestimmt. Die computergestützten Trainingsgeräte der Firma Frei, werden durch ein Chip Ei bedient. Dies bedeutet für Sie, dass sich das Gerät automatisch auf Ihren Trainingsplan einstellt. In den Trainingseinheiten, welche in einer Gruppe von max. 10 Personen stattfindet, ist immer ein Physiotherapeut mit im Raum, welcher Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

 

 

 

 

Es handelt sich hierbei um ein Behandlungskonzept für Kinder und Erwachsene mit Störungen des zentralen Nervensystems. Das Ehepaar Dr. Karel und Bertha Bobath entwickelten das ganzheitliche Konzept im Einbezug von Motorik, Wahrnehmung und Gleichgewicht. Das interdisziplinäre Konzept sieht die größtmögliche Selbstständigkeit sowie die Handlungsfähigkeit des Patienten im Alltag als großes Ziel an.

Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder die Gefahr laufen sich verzögert zu entwickeln, sowie Kinder mit neurologischen Krankheitsbildern, werden ebenfalls nach diesem Konzept behandelt. Durch Bewegungserfahrung findet motorisches Lernen statt. Diese Reize werden spielerisch angeleitet.

 

 

 

 

 

 

„propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation“, diese Therapiemethode findet große Bedeutung bei der Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle. Das Zusammenspiel von Rezeptoren, Nerven und Muskeln wird hierdurch aktiviert. Die durchgeführten physiologischen Bewegungen werden durch den Therapeuten über verbale oder taktile Reize mittels Zug, Druck und Rotationsbewegungen angeleitet. Hierdurch kommt es zu einer optimalen Aktivierung der Muskelketten.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Kindertherapie wird nach dem Behandlungskonzept von Bobath vorgegangen. Das Behandlungsspektrum unserer Kindertherapie umfasst folgende Krankheitsbilder:

  • – Seitbevorzugungen (Torci collis)
  • – Fußfehlstellung
  • – WS Fehlstellungen
  • – neurologische Krankheitsbilder wie Cerebralparesen etc.
  • – Entwicklungsverzögerungen
  • – Therapie und Begleitung von Frühgeborenen
  • – Wahrnehmungs- und Regulationsproblematiken

    Um genauere Informationen zu erhalten wenden sie sich bitte telefonisch an uns, wir helfen ihnen gerne weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


In der Therapie wird das Haltungs- und Bewegungsempfinden der Patienten geschult. Dies geschieht über die Korrekturatmung sowie einer speziell auf die Skoliose ausgerichtet Haltungsschule im Sinne einer Kräftigung und Aufrichtung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die dreidimensionale, manuelle Fußtherapie auf neurophysiologischer Grundlage orientiert sich an der genetisch verankerten Bewegungsentwicklung speziell der funktionellen Fußentwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr und berücksichtigt dabei manualtherapeutische Grundsätze. Das therapeutische Vorgehen setzt sich aus speziellen Mobilisationsgriffen und dem anschließenden Fixieren mit der Fußbinde zusammen.

B.Zukunft-Huber : Der kleine Fuß ganz groß (2017), https://www.zukunft-huber.de/veroeffentlichungen (Stand: 19.12.2019)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei cranimandibulären Dysfunktionen kommt diese Behandlungsform in der Physiotherapie zum Einsatz. Zum Einsatz kommen Grifftechniken um das Kiefergelenk zu mobilisieren und zu entlasten, Muskeltechniken werden eingesetzt um den Tonus (Muskelspannung) zu reduzieren, des weiteren können Wärme- und Kälteanwendungen eingesetzt werden, sowie Entspannungstechniken und das Craniomandibuläre System zu entlasten. Diese Behandlung bedarf einer gute Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt (Zahnarzt,Kierferorthopäde etc.) um eine optimales Therapieergebnis zu erzielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manuelle Lymphdrainage wird zur Entstauung von geschwollenem Gewebe angewendet. Dies geschieht über spezielle Lymphgriffe. Ziel der Behandlung ist es die Pumpfunktion des Gefäßsystems mit speziellen Hangriffen zu unterstützen. Im Anschluss kann eine Kompressionstherapie mittels Bandagierung oder Kompressionsstrumpf stattfinden, dies wird individuell durch den Arzt verordnet und kommt auf das Krankheitsbild und die Symptomatik an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Massage handelt es sich um eine passive Behandlungstechnik, die durch manuelle Grifftechniken wie Streichungen, Knetungen, Rollungen, Zirkelungen etc ausgeführt wird. Die mechanischen Reize wirken sich positiv auf Haut, Unterhaut und Muskulatur aus. Klassisches Anwendungsgebiet sind hierbei Verspannungen im Schulternackenbereich sowie im Lumbosakralen Bereich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres ergänzendes Therapieverfahren ist die Anwendung von Wärme und Kälte. Bei uns in der Praxis bieten wir Ihnen Wärmetherapie mittels Rotlicht und Naturmoor an. Die Wärmeapplikation wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und entspannend auf die Muskulatur.